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    Wo aus Ideen

    Produkte entstehen.

    Würzburg ist der ideale Standort
    für Innovationen und Produkte 
    made in Germany.

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    Elektronik ist

    unsere Leidenschaft.

    Was ist Ihre
    Herausforderung
    für uns?

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    Ein Team –

    eine Vision.

    Qualität, Innovationskraft
    und Kundenzufriedenheit sind
    unsere höchsten Ziele.

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    Technologien

    fürs Leben.

    Instrumente für Life Sciences
    und Biotechnologielabore.

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    Elektronik ist

    unsere Leidenschaft.

    Was ist Ihre 
    Herausforderung
    für uns?

Im Gespräch

Dr. Martin Leu

Herr Dr. Leu, die Wiege der CLEMENS GmbH steht im Technologie– und Gründerzentrum in Würzburg. Bereits 1989 wurde der erste ThermoCycler produziert. Wie war das damals?

Thomas Clemens, der Gründer und Namensgeber, startete die Firma 1989 im Gründerzentrum in Würzburg. Er war einer der ersten, der den neuen Trend der Surface Mounted Technology aufgegriffen hat. Dies war die Keimzelle der heutigen CLEMENS GmbH.

1996 kam dann der Umzug in die eigenen Räumlichkeiten in Waldbüttelbrunn, die man sich zu Beginn noch mit einer weiteren Firma teilte. Hier begann die Produktion von Laborgeräten für den Life Science Bereich, insbesondere von Thermocyclern für namhafte Laborausstatter.

peqSTAR 2X ThermoCycler von PeqlabDer nächste Entwicklungsschritt der Firma war die eigene Entwicklung von Thermocyclern und Thermoschüttlern, die über verschiedene Vertriebskanäle verkauft wurden. Aufgrund der erfolgreichen Eingenentwicklungen mussten die die Räumlichkeiten, die mittlerweile nur noch von der CLEMENS GmbH selbst genutzt wurden, nochmals deutlich erweitert werden.

In 2009 erfolgte die Integration in die PEQLAB Biotechnologie Gruppe mit Sitz in Erlangen, die seit vielen Jahren zuverlässiger und erfolgreicher Vertriebspartner für unsere Laborgeräte war. Mit PEQLAB zusammen entstand unsere aktuelle Serie an peqSTAR X Thermocyclern, die keinen internationalen Vergleich zu scheuen brauchen. Seit März 2014 gehören PEQLAB und die CLEMENS GmbH zum VWR Konzern, einem überaus erfolgreichen Laborausstatter mit Sitz in den USA. PEQLAB ist vor allem in Deutschland und Österreich stark während VWR international mit eigenem Vertriebspersonal agiert.

Mit diesem neuen Vertriebskanal sind die Zeichen bei uns 
natürlich deutlich auf Wachstum gestellt.
Dr. Martin Leu

Heute sind wir ca. 30 Mitarbeiter und blicken auf 25 Jahre Erfahrung in der Elektronikfertigung und auf über 20 Jahre Erfahrung in der Laborgeräte-entwicklung und –produktion zurück. An unserer Frische und Innovationskraft haben jedoch nichts eingebüßt. Wir bringen unsere Expertise aktuell in internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein und erst letztes Jahr haben wir mit der PCR Workstation ein weiteres Eigenprodukt erfolgreich an den Start gebracht.

Sie bieten neben der Entwicklung von elektronischen Systemen auch die elektronische Auftragsfertigung an. Welche Strategie stand dahinter und wie können diese beiden Geschäftsfelder eine Synergie für die Wertschöpfungskette Ihrer Kunden bilden?

Vollautomatische SMD-Bestückung bei Clemens ElectronicsDie Surface Mounted Technology und damit die Elektronikfertigung insgesamt war von Anfang an eine der Schlüssel-Technologien für CLEMENS und ist es noch heute, obwohl wir mittlerweile den größeren Anteil unseres Umsatzes mit den eigenen Laborgeräten machen. Wir haben einen großen Elektronikanteil in unseren Geräten,  bewegen uns im mittleren Stückzahlenbereich und haben sehr hohe Qualitätsanforderungen. Deshalb sind wir nach ISO 9001 und nach ISO 13485 zertifiziert und haben damit Qualtitätsmanagementsysteme etabliert die den Anforderungen im Medizinbereich entsprechen.

Dazu haben wir den Wunsch nach Flexibilität und Schnelligkeit in der Elektronikentwicklung. Wir sehen deshalb die Elektronikfertigung nach wie vor als eine unserer Kernkompetenzen, die wir im eigenen Haus haben möchten. Natürlich bieten wir diese Kompetenz auch nach außen an.

Wir sehen uns hier als Spezialist für kleinere bis mittlere Stückzahlen. Es gibt kaum Mitbewerber in diesem Bereich, die mit uns vergleichbare Zertifizierungen vorweisen können. Unsere Kunden schätzen uns für unseren hohen Qualitätsstandard, unsere Flexibilität und unsere Liefertreue. Viele schätzen aber auch unsere Fähigkeit über die reine Elektronikfertigung hinaus weitere Arbeitsschritte wie Lackieren, Vergießen, Kabelkonfektion oder die Montage kompletter Baugruppen mit zu übernehmen. Wir sehen die Kombination beider Geschäftsfelder, die Laborgeräte auf der einen und die Elektronik- und Baugruppenfertigung auf der anderen Seite nach wie vor ein Erfolgsmodell sowohl für uns wie auch für unsere Kunden.

Plant die CLEMENS GmbH für die Zukunft weitere Geschäftsbereiche aufzubauen, die für Ihre Kunden einen kompletten Rund-um-Service in punkto „Product Design und Manufacturing“ bedeuten? Wir denken hier an Qualitätsprüfung für Geräte und Systeme oder Verpackungs- und Logistik-Service.

Planungs- und KonzepterstellungBereits jetzt bieten wir neben der Elektronik- und Baugruppenfertigung auch Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen an. Dies führt oft zu besseren, d.h. kosteneffizienteren Lösungen im Hinblick auf die spätere Fertigung, da bei uns Entwicklung und Fertigung sehr eng zusammen arbeiten. Im Rahmen der Entwicklung entsteht nicht nur das Produkt sondern, falls erforderlich auch die zugehörige Verpackungslösung und, wichtiger noch, die benötigen Testmittel, um zum einen unseren hohen Qualitätsstandard zu garantieren und zum anderen dies auch effizient zu tun. Insofern bieten wir bereits jetzt Rundumlösungen, die von der Produktidee bis hin zur Serienfertigung alle Schritte beinhaltet. Wir folgen hier unserem Produktentwicklungsprozess, der im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems verankert ist.

Es ist Fakt, dass der Mitbewerb gleichziehen wird und Alleinstellungsmerkmale verschmelzen. Wie wird sich die CLEMENS GmbH in Zukunft von den Marktbegleitern differenzieren bzw. den Wandel in diesem schnelllebigen hoch technologisierten Markt mitgestalten?

Neben der Qualität ist Innovationsfreude unser zweites Credo. Dazu braucht es zunächst innovative Mitarbeiter und Rahmenbedingungen, in denen sie sich frei entfalten können. Beides haben wir hier bei CLEMENS geschaffen. Darüber hinaus bringen wir uns in internationale Forschungsprojekte ein, so dass wir jederzeit einen guten Zugang zu Technologinetzwerken und einen Überblick über Technologietrends im Bereich Labor und Life Sciences haben. Das prägt natürlich zum einen die Geräte, die wir entwickeln und bauen - die technischen Daten bewegen sich stets am oberen Ende des machbaren. Zu anderen nutzen wir dieses Wissen auch, um uns auf allen übrigen relevanten Gebieten up-to-date zu halten und das kommt letztendlich auch unseren Dienstleistungskunden zu gute.

Die fortschreitende Globalisierung und Internationalisierung müssen moderne, erfolgreiche Unternehmen in ihrer weiteren Entwicklung im Fokus behalten. Wo sehen Sie die CLEMENS GmbH in fünf bzw. zehn Jahren?

Einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren zu prognostizieren kann nur mit dem Blick in eine Glaskugel gelingen. Wir können aber feststellen, dass wir mit der Einbindung in den internationalen Konzern VWR bestens für den globalen Vertrieb unserer Produkte aufgestellt sind und das birgt für uns bei CLEMENS enormes Wachstumspotenzial.

Bezüglich der Entwicklung und Fertigung unserer Laborgeräte müssen wir uns natürlich auch mit dem Wettbewerb aus Asien auseinandersetzen. Im Moment und für die kommenden Jahre sind aber viele Wettbewerber, die technisch und stückzahlbezogen in unserer Liga spielen schwerpunktmäßig in Deutschland, dem europäischen Ausland und in den USA zu finden. Da sehen wir für uns in Würzburg keine echten Standortnachteile.

Einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren zu prognostizieren kann nur 
mit dem Blick in eine Glaskugel gelingen.
Dr. Martin Leu

Betrachten wir die Elektronik- und Baugruppenfertigung, dann sind wir bei CLEMENS auf kleinere bis mittlere Stückzahlen gepaart mit großer Flexibilität und hohem Qualitätsanspruch fokussiert. Dies wird weiterhin ein Markt bleiben, bei dem die räumliche Nähe von entscheidender Bedeutung ist.

Alles in allem erwarten wir für die nächsten Jahre signifikantes Wachstum im Hinblick auf Stückzahlen und Umsatz. Wir werden die Zeit aber auch nutzen, um unser Produktportfolio zu erweitern. Beispielsweise  arbeiten wir bereits jetzt an einem neuen kleinen Thermocycler, der bis zu 32 Proben verarbeiten kann. Dieses Gerät wird 2015 in den Markt eingeführt werden und mit seinen technischen Daten in seinem Marktsegment Maßstäbe setzen. Darüber hinaus werden wir weiter unsere Fertigungsmöglichkeiten optimieren und an neue Gegebenheiten anpassen. Damit können auch unsere Dienstleistungskunden weiter in Zukunft auf uns bauen.

Herr Dr. Leu, herzlichen Dank für Ihre Antworten, Gedanken und Ihre Zeit.

 

Ansprechpartner

Dr. Martin Leu
Geschäftsführer

+49 (0) 931 49701-0
info@clemens-electronics.de